Mein Stil ist es, keinen zu haben.


Any Kobel-Lemke, 1962 

Hobbies: Musik und Theaterspiel, Besuche von politischem Kabarett, Wandern

 

Die Dinge zu veredeln, ist von Kind an mein Herzensbedürfnis.

 

Schrift als Spiegel 

Die Kalligraphie lehrt mich Geduld, Ruhe, Präzision, Einfühlungsvermögen, Gelassenheit und Durchhaltevermögen. 

 

Schreiben ist der ehrlichste Gradmesser meiner Verfassung. 

 

Die Kopistin

Wir kopieren täglich in verschiedenen Lebensbereichen - sonst könnten wir weder essen,

trinken noch gehen. Also kopiere auch ich, vor allem die Natur, schaue hin und ab -

lerne, übe, probiere aus und verwerfe, beginne von vorne.

Es ist mir egal, ob mich etwas überdauert oder nicht - es ist der Moment des Tuns - 

das Hier und Jetzt - die Gegenwart, die zählen.

 

Die lebenslange Schule des Schreibens.

Ich bin eine lebenslange Autodidaktin. Meine Lehrsporen habe ich bei Heidi Trachsel-Kurt

und Fred Balmer abverdient und besuchte die gestalterische Ausbildung M-Art in Bern.

 

Lernen und stundenlange Schreibübungen gehören für mich zum Handwerk und werden nie aufhören,

denn die Welt der schönen Buchstaben ist unendlich und faszinierend. 

 

Die Magie der Gestaltung eines Textes

Mein Stil ist es, keinen zu haben. Jeder Text fordert seine eigene Technik und seinen eigenen Stil.

Für manche nicht verständlich, in meinem Gefühl aber, ist es eine Sache des Respekts dem Textinhalt gegenüber. Das Veredeln eines Buchstabens, eines Wortes oder Textes ist eine Faszination,

der Zauber schlechthin!

 

Meine Arbeiten

sollen sprechen, 

Sie an-sprechen

und rühren,

Sie be-rühren. 

 

Ich weiss, dass dieses Handwerk Herzenssache, mein Leben ist.